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Rat und Tat aus Erfahrung
Seit Jahren bauen und befüllen wir Hochbeete für unsere Kunden. In diesem Rategeber teilen wir unsere Erfahrungen und Tipps. zu Planung, Vorbereitung, Aufbau, Werkzeuge, Befüllung und Bepflanzung.
Sie möchten ein Hochbeet aufbauen und bepflanzen, wissen aber noch nicht so recht, wo und wie Sie beginnen sollen? Dann ist unser Ratgeber genau richtig für Sie.

Was ist ein Hochbeet und warum lohnt es sich?
Ein Hochbeet ist ein erhöhtes Gartenbeet, das meist aus Holz oder Metall gebaut wird und mit mehreren Schichten organischer Materialien und Erde gefüllt wird. Es bietet viele Vorteile:
- ergonomisches Arbeiten ohne starkes Bücken
- bessere Bodenqualität
- schnellere Erwärmung im Frühjahr
- weniger Unkraut und Schädlinge
Durch die erhöhte Bauweise kann die Erde gezielt aufgebaut werden und bietet ideale Bedingungen für Gemüse, Kräuter und Blumen.

Wie muss ich den Platz für ein Hochbeet vorbereiten?
Der Untergrund sollte möglichst eben und stabil sein.
Schritte zur Vorbereitung:
- Fläche abstecken
- Die gewünschte Größe des Hochbeets markieren.
- Rasen entfernen
- Gras und Wurzeln entfernen, damit das Beet sauber aufliegt.
- Boden leicht ebnen
- Unebenheiten mit Erde oder Sand ausgleichen.
- Wühlmausschutz einbauen
Ein Drahtgitter (Mäusedraht) auf dem Boden verhindert, dass Wühlmäuse ins Hochbeet gelangen.
Der Untergrund kann zum Beispiel bestehen aus:
- Rasenfläche
- Erde
- Pflaster
- Kiesfläche
- Terrasse
Wichtig ist nur, dass das Hochbeet gerade und stabil steht.

Wie groß sollte ein Hochbeet sein, wie viel Platz brauche ich?
Bewährte Maße sind:
Breite: ca. 80–120 cm
Höhe: ca. 70–90 cm
Länge: flexibel
Die Breite sollte so gewählt werden, dass man von beiden Seiten bequem in das Beet greifen kann.
Platzbedarf:
Für ein Hochbeet solltest du etwas mehr Platz einplanen als nur die reine Beetgröße. Neben dem Beet selbst brauchst du genügend Raum, um bequem arbeiten und ernten zu können.
Als Orientierung:
Beetgröße: z. B. 200 × 100 cm
Arbeitsfläche rundherum: mindestens 50–60 cm
Damit ergibt sich ein idealer Platzbedarf von etwa:
ca. 3 × 2 Meter Fläche
So kannst du das Hochbeet von allen Seiten gut erreichen, ohne dich strecken zu müssen. Gerade bei längeren Hochbeeten ist es praktisch, wenn du rundherum bequem arbeiten kannst.

Kann ich ein Hochbeet alleine aufbauen oder brauche ich Hilfe?
Die meisten Hochbeete lassen sich problemlos alleine aufbauen. Besonders bei Bausätzen mit vormontierten Seitenwänden geht der Aufbau schnell.
Bei größeren Hochbeeten (z. B. 200 cm Länge) kann es jedoch angenehmer sein, wenn eine zweite Person kurz hilft.
Typischer Aufbau:
- Seitenwände aufstellen
- Ecken verschrauben
- Schutzfolie einsetzen
- Mäusegitter einlegen
- Hochbeet befüllen
Je nach Modell dauert der Aufbau meist 20 bis 40 Minuten.

Wo sollte ein Hochbeet im Garten stehen - Sonne, Halbschatten oder Schatten?
Der ideale Standort:
- sonnig (mindestens 6 Stunden Sonne)
- windgeschützt
- möglichst nah am Haus oder der Terrasse
Ein sonniger Standort sorgt dafür, dass sich die Erde schneller erwärmt und die Pflanzen besser wachsen. Die meisten Gemüse- und Kräuterpflanzen brauchen mindestens 6 Stunden Sonne pro Tag, damit sie gut wachsen und viele Früchte bilden.
Standortempfehlungen:
☀ Volle Sonne (ideal)
- Tomaten
- Gurken
- Zucchini
- Paprika
- Erdbeeren
🌤 Halbschatten (auch möglich)
- Salat
- Spinat
- Mangold
- Kräuter
🌑 Schatten (weniger geeignet)
Hier wachsen nur wenige Pflanzen gut. Deshalb sollte ein Hochbeet möglichst nicht dauerhaft im Schatten stehen.
Tipp:
Richte dein Hochbeet möglichst in Nord-Süd-Richtung aus. Dadurch bekommen die Pflanzen den ganzen Tag gleichmäßig Sonne.

Welche Werkzeuge benötige ich zum Aufbau eines Hochbeets?
Für den Aufbau brauchst du normalerweise nur wenige Werkzeuge.
Typische Werkzeuge:
- Akkuschrauber oder Schraubendreher
- Torx-Bit (meist T25)
- Wasserwaage
- eventuell Gummihammer
Damit lässt sich ein Hochbeet schnell und einfach montieren.
Unsere Bausätze enthalten bereits:
- passende Schrauben
- Aufbauanleitung
- vormontierte Elemente

Muss ein Hochbeet innen ausgekleidet werden?
Ja, bei Holzhochbeeten empfiehlt sich eine Noppenfolie oder Schutzfolie.
Sie schützt das Holz vor dauerhafter Feuchtigkeit und verlängert die Lebensdauer des Hochbeets deutlich.
Die passenden Folien können Sie bei uns direkt mit bestellen.

Wie befüllt man ein Hochbeet richtig?
Ein Hochbeet wird normalerweise in mehreren Schichten aufgebaut. Dabei werden die Materialien nach oben hin immer feiner.
Typischer Aufbau:
- Grobe Äste und Zweige (Drainage und Luft)
- Laub, Rasenschnitt oder Gartenabfälle
- Kompost oder Mist
- Hochwertige Pflanz- oder Gartenerde
Diese Schichten verrotten langsam und liefern über Jahre Nährstoffe für die Pflanzen.
Die passenden, hochwertigen Erden können Sie direkt bei uns im Shop zu Ihrem Hochbeet mitbestellen und so Kosten sparen.

Was gehört ganz unten in ein Hochbeet?
Ganz unten können Materialien verwendet werden, die Platz füllen und langsam verrotten:
- Äste
- Zweige
- Holzstücke
- Laub
- Gartenabfälle
Diese sorgen für gute Belüftung und sparen teure Erde.
Tipp:
Viele Gartenexperten empfehlen zusätzlich ein Mäusegitter, damit Wühlmäuse nicht ins Hochbeet gelangen.

Welche Erde ist die beste für ein Hochbeet?
Die oberste Schicht sollte aus hochwertiger Erde bestehen, zum Beispiel:
- Gemüseerde
- Kompostreiche Gartenerde
- Hochbeeterde
In dieser Schicht wachsen die Pflanzen. Sie sollte besonders nährstoffreich und locker sein, damit sich die Wurzeln gut entwickeln können.

Wie lange hält die Erde im Hochbeet?
Die Nährstoffe in einem Hochbeet halten normalerweise 3 bis 5 Jahre.
Mit der Zeit sackt das Material zusammen, weil die unteren Schichten verrotten. Deshalb sollte man jedes Jahr etwas neue Erde oder Kompost nachfüllen.

Welche Pflanzen eignen sich für ein Hochbeet?
Sehr gut geeignet sind:
- Gemüse
- Salat
- Tomaten
- Zucchini
- Gurken
- Radieschen
- Kräuter
- Basilikum
- Petersilie
- Schnittlauch
- Thymian
- Beeren
- Erdbeeren
Diese Pflanzen profitieren besonders von der warmen und nährstoffreichen Erde.

Wie schützt man ein Hochbeet vor Wühlmäusen und Schnecken?
Am besten legt man beim Aufbau ein Drahtgitter auf den Boden des Hochbeets.
Das verhindert, dass Wühlmäuse oder andere Tiere von unten eindringen.
Wir bieten zu unseren Bausätzen die passenden Drahtgitter im Zuschnitt an.
Gegen Schnecken empfehlen wir unser Kupferband Schnecken-STOP.
Dies wird unten rund um den Handlauf am Hochbeet angebracht. Die Schnecken überqueren das Kupferband nicht. Ökologischer Schädlingsschutz ohne Gift!

Was bringt ein Frühbeetaufsatz beim Hochbeet?
Ein Frühbeetaufsatz verwandelt dein Hochbeet in ein kleines Gewächshaus. Er speichert Wärme, schützt vor Witterung und sorgt dafür, dass Pflanzen schneller wachsen. Dadurch kannst du früher mit dem Anbau beginnen und länger ernten.
Wie funktioniert ein Frühbeetaufsatz?
Ein Frühbeetaufsatz nutzt die Kraft der Sonne: Durch die transparente Abdeckung entsteht ein Treibhauseffekt. Die Wärme bleibt im Inneren gespeichert und schafft ein ideales Mikroklima für Pflanzen.
Ab wann lohnt sich ein Frühbeetaufsatz?
Ein Frühbeetaufsatz lohnt sich bereits ab dem späten Winter bzw. frühen Frühjahr (Februar/März). Besonders bei niedrigen Temperaturen schützt er deine Pflanzen vor Frost und Kälte.
Welche Pflanzen eignen sich für ein Frühbeet im Hochbeet?
Ideal sind:
- Salat
- Radieschen
- Spinat
- Kräuter
- frühe Karotten
Auch empfindliche Jungpflanzen profitieren besonders vom geschützten Klima.
Schützt ein Frühbeetaufsatz wirklich vor Frost?
Ja, ein Frühbeetaufsatz bietet einen wirksamen Schutz vor leichtem Frost. Durch die gespeicherte Wärme bleiben die Temperaturen im Inneren höher als außerhalb. Bei starkem Frost empfiehlt sich zusätzlicher Schutz (z. B. Vlies).
Muss ein Frühbeetaufsatz gelüftet werden?
Ja, regelmäßiges Lüften ist wichtig. An sonnigen Tagen kann sich die Luft im Inneren stark aufheizen. Durch Lüften verhinderst du Überhitzung und Schimmelbildung.
Kann ich ein Hochbeet mit Frühbeetaufsatz das ganze Jahr nutzen?
Ja, aber vor allem im Frühjahr und Herbst bringt der Aufsatz den größten Vorteil. Im Sommer wird er meist nicht benötigt oder nur zeitweise eingesetzt.
Ist ein Frühbeetaufsatz auch für Anfänger sinnvoll?
Definitiv. Ein Frühbeetaufsatz macht den Einstieg ins Gärtnern einfacher, da Pflanzen besser geschützt sind und schneller wachsen. Fehler werden dadurch eher verziehen.
Wie viel früher kann ich mit einem Frühbeetaufsatz starten?
Je nach Wetterlage kannst du etwa 2–4 Wochen früher mit der Bepflanzung beginnen als ohne Schutz.
Passt ein Frühbeetaufsatz auf jedes Hochbeet?
Nicht immer. Wichtig sind passende Maße und eine stabile Konstruktion. Viele hochwertige Hochbeete – wie z. B. aus 40 mm Lärchenholz – sind optimal dafür geeignet.

